Hatte Ex-Freundin im Gerichtssaal angegriffen: 39-Jähriger nimmt sich in U-Haft das Leben

Thema am 12.09.2017

Ein 39-jähriger Mann hat sich in der Nacht zum Montag in der Hamburger Untersuchungshaftanstalt das Leben genommen. Er sei am Morgen leblos in seiner Zelle gefunden worden, teilte die Justizbehörde mit. An diesem Freitag hätte sein Prozess wegen versuchten Mordes und gefährlicher Körperverletzung vor dem Landgericht beginnen sollen.

Der Mann war im Juni 2016 in erster Instanz wegen gefährlicher Körperverletzung zu 16 Monaten Haft verurteilt worden. Im Rahmen der Berufungsverhandlung im Landgericht griff er im Januar dieses Jahres während der Zeugenvernehmung seine frühere Freundin an. Der Mann sei in der Untersuchungshaftanstalt regelmäßig psychologisch betreut worden. Er habe keine Anzeichen für ein suizidales Verhalten gezeigt, hieß es.

dpa

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