Ausschreitungen bei G20-Gipfel: Forderung nach politischen Konsequenzen

Thema am 10.07.2017
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Es war der größte Polizeieinsatz, den Hamburg in der Nachkriegszeit erlebt hat. Positiv lässt sich sagen, dass die Staatsgäste umfassend geschützt wurden. Es gab keine nennenswerten Störungen der protokollarischen Abläufe. Doch es gibt auch die andere Seite: 476 Polizisten wurden durch Steinwürfe, Pyrotechnik oder Zwillenkugeln verletzt. 186 Personen wurden festgenommen. Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz und Innensenator Andy Grote mussten sich am Sonntag auf einer Pressekonferenz der Kritik stellen und das Scheitern des Sicherheitskonzepts eingestehen. Die CDU-Opposition fordert jetzt, dass Olaf Scholz die Verantwortung für die schweren Ausschreitungen übernehmen müsse. Die Frage nach den politischen Konsequenzen wird die Hansestadt noch länger beschäftigen. Am Mittwoch wird der Bürgermeister eine Regierungserklärung in der Bürgerschaft abgeben.

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