Klimafreundliche Fernwärme: Aquiferspeicher in Hamburg getestet

Thema am 10.10.2017
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Wie kann Hamburg zuverlässig und bezahlbar mit Wärme versorgt werden – und das auch noch möglichst klimafreundlich, also ohne Kohle, Gas oder Atomkraft? Die Lösung könnte der sogenannte Aquiferspeicher sein. In den vergangenen Wochen wurde dieser in Hamburg getestet. Und so funktioniert er: Salziges, kaltes Grundwasser wird durch von außen zugeführte Energie erhitzt. Ungenutzte Erträge aus Windkraftanlagen oder Sonnenkollektoren, aber auch Abwärme von Industrieanlagen kommen dafür in Frage. Das dann unterirdisch gespeicherte warme Wasser wird als Heizungswärme an die Haushalte abgegeben. Ein dauerhafter Kreislauf. Die Pilotanlage liegt auf dem Gelände der Hamburger Kläranlage im Dradenauhafen. Dort wären auch die Voraussetzungen für eine Erweiterung gegeben. Ob die Aquiferspeicher-Technologie für Hamburg kommt, soll sich Ende des Jahres entscheiden.

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