Mögliche Spielstätte: Hamburg bewirbt sich mit Volksparkstadion für EM 2024

Thema am 15.02.2017

Die Stadt Hamburg und der HSV haben sich offiziell als Austragungsort im Fall einer Vergabe der Fußball-Europameisterschaft 2024 nach Deutschland beworben. „Hamburg ist eine sportbegeisterte Stadt, und macht sich für den Sport stark – durch Investitionen in den Ausbau und die Modernisierung der Sportinfrastruktur, in Sportanlagen und Sporthallen. Hamburg versteht sich als internationale Stadt, die auch im Sport europa- und weltweit wahrgenommen werden will. Wenn es ein neues Sommermärchen gibt, wollen wir dabei sein“, sagte Bürgermeister Olaf Scholz. Bereits bei der WM 2006 zählte das Volksparkstadion zu den Spielorten. „Unsere Entscheidung war schnell getroffen, den DFB bei der Bewerbung zu unterstützen und unser Interesse zu bekunden, Spiele der UEFA EURO 2024 auszurichten. Hamburg ist ein optimaler Austragungsort für eine solche Sportgroßveranstaltung und das Turnier bedeutet eine riesige Chance für die Stadt und das Areal rund um das Volksparkstadion“, betonte der HSV-Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen.

Der DFB würde das Kontinental-Turnier in insgesamt zehn Stadien durchführen. Die erste Frist für die so genannte „unverbindliche Interessensbekundung“ möglicher Standorte endet am Freitag. Infrage kommende Stadien müssen eine Sitzplatzkapazität von mindestens 30.000 Zuschauern haben, im Volkspark finden bei internationalen Spielen 50.000 Besucher Platz. Am 15. September will der DFB entscheiden, mit welchen Arenen er sich bei der Europäischen Fußball-Union UEFA schließlich um das Turnier bewirbt.

dpa

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