Organspende: Aufklärungs-Offensive am UKSH für Schüler

Thema am 16.02.2017
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80 Prozent der Deutschen stehen laut einer Umfrage einer Organspende grundsätzlich positiv gegenüber, doch andererseits hat kaum jemand einen Organspendeausweis in der Tasche. Warum das so ist, hat wohl etwas mit den Skandalen der Vergangenheit oder mit Unwissenheit und Unsicherheit zu tun. Denn kaum jemand mag sich zu Lebzeiten gerne mit dem eigenen Tod beschäftigen.

Das Kieler Ernst-Barlach-Gymnasium geht die Sache daher ganz frei an. Im Ethikunterricht der Schule wurde die Organspende bereits thematisiert und am Universitätsklinikum bekamen die Jugendlichen nun alle wichtigen Infos aus erster Hand – vom Leiter der Transplantationsmedizinischen Abteilung des UKSH in Kiel. Wann ist ein Mensch tot? Was bedeutet hirntot? Die Schüler wurden aufgeklärt und es durfte natürlich auch gefragt werden. Mit im Hörsaal saß außerdem der 22-jährige Jan Thober. Er ist schwer krank und braucht eine neue Niere. Er hat den Schülern von seinem Schicksal berichtet. Denn sinkende Spenderzahlen sorgen dafür, dass Patienten wie er kein neues Organ bekommen können.

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