Erneuerte Unterkünfte: Schleswig-Holstein für Rettungsschwimmer wieder attraktiver

Thema am 25.07.2017
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Aus ganz Deutschland reisen die Helfer von der DLRG an, um in Schleswig-Holstein für Sicherheit zu sorgen. In den vergangenen Jahren ging die Zahl der Freiwilligen zunehmend zurück. Als Ursache lässt sich unter anderem der desolate Zustand der Wachstationen ausmachen. Als Gegenmaßnahme nehmen immer mehr Städte und Gemeinden Geld in die Hand, um ihren Ort für die DLRG wieder attraktiv zu machen, so auch in Pelzerhaken bei Neustadt. Die luxuriöse Unterkunft dort kann sich sehen lassen: 23 Helfer finden im Inneren Platz, die sanitären Anlagen sind getrennt für Männer und Frauen, dazu gibt es einen Aufenthaltsraum mit Kamin und einen Gemeinschaftsraum mit Kicker und Küche. 750.000 Euro wurden in das Haus investiert, das 2012 eingeweiht wurde. In Flensburg dagegen müssen die freiwilligen Helfer in einem Gebäude leben, das eigentlich abrissreif ist. Ein Bauantrag für ein neues Gebäude ist glücklicherweise schon gestellt. Neben dem Gebäudeproblem gibt es allerdings auch gute Nachrichten: Die DLRG hat genügend Nachwuchs, um alle Strände sichern zu können.

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