Brennende Barrikaden und Zerstörungswut: Hamburg räumt nach G20-Gipfel auf

Thema am 10.07.2017
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Hamburg hat nach den verheerenden Krawallen rund um den G20-Gipfel mit Aufräumarbeiten begonnen. Die Geschäfte haben wieder geöffnet und die schützenden Verkleidungen wurden abgebaut. Entstandene Verluste werden nach den Versprechungen von Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz und Bundeskanzlerin Angela Merkel vermutlich ersetzt, auch wenn das Ausmaß der Sachschäden noch nicht genau beziffert ist. Bei den geplünderten REWE- und Budni-Geschäften konnten die Holzplatten die Stürmung des Geschäfts nicht verhindern. Mitarbeiter versuchten am Montag herauszufinden, was noch zu retten ist. Die zerstörte Ware wurde entsorgt. Nachdem die Stadtreinigung am Wochenende die gröbsten Verunreinigungen wie Reste von Barrikaden, Schildern und Fahrrädern weggeräumt hatte, machten sich geschätzte 10.000 Hamburger daran, die Straßen von Splittern zu säubern, was besonders bei Hunden und Fahrradfahrern für gute Stimmung sorgte.

Die Polizei hat auf dem Neuen Pferdemarkt zudem ein Info-Mobil aufgestellt. Es soll dabei helfen, dass die Geschädigten unkompliziert und schnell Schadenersatz erhalten für alle Verluste, die nicht von der Versicherung abgedeckt sind. Das Info-Mobil wendet sich hauptsächlich an Privatleute, bei denen beispielsweise Scheiben eigeschlagen wurden.

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