Daunen ohne Tierquälerei: Siegel soll Verbraucher aufklären

Thema am 01.12.2015
Array

Im Winter schützen kuschelige Daunenjacken vor Kälte. Doch darüber, wie die flauschigen Federn gewonnen werden, machen sich nur die wenigsten Gedanken und auch, dass die Gewinnung häufig eng mit Tierquälerei verbunden ist, wissen viele nicht. Die meisten Daunen stammen tatsächlich aus Lebendrupf. Dabei werden den Tieren bei lebendigem Leib die Daunen und Federn aus der Haut gerissen. Das ist in Deutschland zwar verboten, wird aber in China und Teilen der Europäischen Union praktiziert – und dann nach Deutschland exportiert.

Die Outdoor-Branche nimmt bei dem Bemühen um fair gewonnene Daunen seit Jahren eine Vorreiterrolle ein. Viele Hersteller haben ihre eigenen Daunen-Siegel entwickelt, die für eine tierfreundliche Produktion stehen sollen. Ein neues Qualitätssiegel ist jetzt dazugekommen, das mehr Klarheit für den Verbraucher bringen soll. Bereits in der aktuellen Winterkollektion ist das „Responsible Down Standard“-Siegel zu finden.

Weitere Meldungen

© Sat.1 Norddeutschland GmbH