„Der goldene Handschuh“: Die Geschichte um Frauenmörder Honka als Theaterstück

Thema am 17.11.2017
Array

„Zum Goldenen Handschuh“ heißt die Kaschemme auf dem Hamburger Berg, in der sich die unterste Unterschicht tummelt. Unter ihnen in den Siebzigerjahren auch Frauenmörder Fritz Honka. Die Geschichte um ihn kommt jetzt als Theaterstück ins Deutsche Schauspielhaus. Vier Frauen hat Honka damals ermordet, zerstückelt und unter anderem im Dachboden seiner Wohnung versteckt. Harter Tobak, der Zuschauern und Darstellern einiges abverlangt – oft an der Grenze des Erträglichen.

Inszeniert wird das Stück von Studio Braun, einer dreiköpfigen Künstlergruppe um den Autor Heinz Strunk, der vergangenes Jahr auch den Roman zu dem Thema geschrieben hat: „Der goldene Handschuh“. Ein Bestseller. Die Mitglieder von Studio Braun sind alle drei auch in Nebenrollen auf der Bühne zu sehen. In der Hauptrolle: Charly Hübner. Ein wahrer Glücksgriff, denn dem Schauspieler gelingt es, die kranke Persönlichkeit Fritz Honkas darzustellen – eines Mannes, der in seiner Kindheit selbst Opfer von Gewalt und Missbrauch war, bevor er zum Täter wurde.

> Mehr Informationen und Spielzeiten des Theaterstücks „Der goldene Handschuh“

Weitere Meldungen

© Sat.1 Norddeutschland GmbH