Prozessauftakt nach Luftgewehr-Schüssen auf 13-Jährigen in Hamburg

Thema am 18.04.2017
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Weil ihn der Lärm eines Fußball spielenden Kindes genervt hat, soll ein Mann im vergangenen Juli zum Luftgewehr gegriffen und den Jungen in den Oberkörper geschossen haben. Seit Dienstag steht der 54-Jährige wegen gefährlicher Körperverletzung und Verstoßes gegen das Waffengesetz in Hamburg vor Gericht. Zu Beginn bekannte sich Rolf W. in allen Punkten der Anklage schuldig. Er wisse auch nicht, was in ihn gefahren sei. Er habe den 13-jährigen Tim nicht wirklich treffen wollen, sondern, ohne richtig zu zielen, in Richtung Fußball geschossen. Der 13-Jährige ist wieder ganz gesund. Das spitze Diabologeschoss war kurz vor der Leber im Muskelgewebe steckengeblieben. Der Junge ist dennoch durch den Vorfall traumatisiert. Der Prozess wird nächste Woche fortgesetzt.

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